
Von KI‑Hype zu echtem Fortschritt
Fünf Ansätze, wie Ihr Unternehmen den Fokus von Zeitersparnis auf Innovationsförderung verlagern kann

Begrüßungsschreiben von Google
Wir erleben gerade einen der spannendsten Umbrüche in der Arbeitswelt. Innerhalb weniger Jahre ist die einstige Zukunftsvision KI ein zentraler Bestandteil der Art und Weise geworden, wie Menschen Ideen entwickeln, sie umsetzen und dabei zusammenarbeiten. Die Technologie verändert, wie Teams denken, Entscheidungen treffen und Fortschritte erzielen – und eröffnet neue Arbeitsweisen, die früher unerreichbar waren. Wie Sie in diesem Bericht sehen werden, hat sich jedoch nur ein kleiner Teil der Unternehmen (etwa 3 %) durch KI grundlegend transformiert.
Wie sieht der Einsatz von KI in der Arbeitswelt wirklich aus – und was verspricht er? Um das herauszufinden, haben wir mit der Strategie- und Analyseagentur Hypothesis Group eine globale Studie in sechs Märkten durchgeführt. Dabei wurden mehr als 2.500 Führungskräfte sowie Wissensarbeiterinnen und ‑arbeiter (im Folgenden als Mitarbeitende oder Beschäftigte bezeichnet) aus Unternehmen befragt, die mit dem Einsatz von KI begonnen haben.
Die Ergebnisse zeigen den aktuellen Stand der KI‑Transformation auf und lassen im Zuge dieser fortschreitenden Entwicklungen bereits einige Trends erkennen:
- Der Enthusiasmus der Führungsebene übersteigt die Realität. Obwohl die Beschäftigten KI nutzen möchten, werden sie häufig durch das Fehlen einer Top-down-Strategie, eines soliden Schulungsprogramms und einer klaren KI-Roadmap ausgebremst. Führungskräfte sind dagegen viel eher der Meinung, dass KI bereits einen erheblichen Einfluss auf ihr Unternehmen hat.
- Zeitersparnis ist der Treibstoff, nicht das Ziel. Fast jedes Unternehmen, das KI einsetzt, verzeichnet messbare Vorteile in Form von Zeitersparnissen und Produktivitätssteigerungen. Der größere, strategischere Gewinn ist jedoch die Innovation. Um mit KI echten Mehrwert zu erzielen, reicht es nicht aus, E‑Mails oder Dokumente schneller zu schreiben. Es geht vielmehr darum, bessere Produkte und Dienstleistungen schneller zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.
- Echte Veränderung ist möglich. Mit den richtigen Tools und Ansätzen für KI können Unternehmen in allen Branchen ihre Arbeitsweise grundlegend verändern. So fördern sie die Kreativität ihrer Mitarbeitenden, die sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren und den Weg von der Idee bis zur Markteinführung verkürzen können.
Wir bei Google sind der Meinung, dass KI die Arbeit erleichtern und effektiver machen sollte – nicht komplizierter. Deshalb bieten Tools wie Google Workspace mit Gemini und das neu veröffentlichte Gemini Enterprise Funktionen auf Unternehmensniveau in den vertrauten Tools, die Menschen jeden Tag nutzen. Sie sind intuitiv, hilfreich und einfach zu implementieren. Unsere Studie zeigt, dass Unternehmen, die KI in ihre Tools für Produktivität und Zusammenarbeit einbinden, bessere Ergebnisse erzielen – sowohl in Bezug auf die Arbeitsqualität als auch auf die allgemeine Transformationsgeschwindigkeit. Wir möchten alle Mitarbeitenden dabei unterstützen, ihr Bestes zu geben und an ihren bestehenden Arbeitsplätzen einen Mehrwert zu schaffen.
Wir freuen uns, unsere Erkenntnisse mit Ihnen teilen zu können und gemeinsam weiter zu erkunden, wie sich die Zukunft der Arbeit gestalten lässt.
Derek Snyder
Director of Product Marketing, Google Workspace
Einführung
Viele Unternehmen wollen KI einführen, aber es gibt eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Während viele Führungskräfte angeben, dass KI bereits einen erheblichen Einfluss auf ihr Unternehmen hat, empfinden die Mitarbeitenden sie oft als experimentell und fragmentiert. Diese Diskrepanz zu überwinden, ist die Grundlage für die Transformation der Arbeit mit KI.
Um besser zu verstehen, wie Unternehmen von KI-Experimenten zur Transformation übergehen können, haben wir gemeinsam mit der Hypothesis Group eine globale, mehrphasige Studie mit über 2.500 Entscheidungsträger*innen und Wissensarbeiter*innen (im Folgenden als Mitarbeitende bezeichnet) aus mittleren und großen Unternehmen (mehr als 300 Beschäftigte) in verschiedenen Regionen (USA, Vereinigtes Königreich, Indien, Japan, Brasilien und Frankreich), Branchen und Positionen durchgeführt. Alle befragten Unternehmen setzen bereits in irgendeiner Form KI ein. Die vollständige Methodik finden Sie auf Seite 20.
Ergänzend zu diesen Ergebnissen haben wir mit drei KI-Fachleuten darüber gesprochen, wie sie die KI-Transformation in Unternehmen erleben:
Wichtigste Erkenntnisse

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: KI im Arbeitsalltag
Warum gibt es bei der KI-Transformation eine Diskrepanz zwischen dem Optimismus der Führungsebene und der Realität der Mitarbeitenden?
Führungskräfte sind vom Potenzial der KI überzeugt und betrachten sie als Eckpfeiler für Transformation und Wachstum. Sie sind zuversichtlich, dass sie die Technologie erfolgreich einführen können, und sehen in ihr langfristig einen strategischen Mehrwert. Sie geben an, dass KI bereits einen großen Einfluss auf ihr Unternehmen hat. Die Beschäftigten sehen das anders: Obwohl die meisten von ihnen KI täglich nutzen und sie als unerlässlich für ihre Tätigkeit bezeichnen, sind sie hinsichtlich der Auswirkungen und Perspektiven von KI deutlich pessimistischer als die Führungsebene.



Die meisten der von uns befragten Wissensarbeiterinnen und ‑arbeiter haben KI bereits in ihren Alltag integriert und wissen um ihre Bedeutung für die Zukunft der Arbeit. Sie sind jedoch der Meinung, dass ihre Organisation ihr nicht genügend Priorität einräumt. 84 % wünschen sich, dass ihr Unternehmen sich stärker auf KI konzentriert.


Daher teilen viele Beschäftigte den Optimismus der Führungsebene nicht.


Unternehmen, die bereits vollständig umgestellt haben
Wir haben Unternehmen mit einem höheren Transformationsgrad mit solchen in der Anfangsphase verglichen. Was können wir von den 3 % lernen, in denen es einen echten Wandel gab?

Die KI‑Transformation läuft nicht nach einem einzelnen Schema ab, sondern entwickelt sich entlang eines Spektrums. Jedes Unternehmen geht dabei seinen eigenen Weg. Dennoch zeigen sich bei Art und Umfang der KI‑Nutzung klare Muster, die transformierte Unternehmen von Organisationen unterscheiden, die noch am Anfang stehen.
Wir haben diese Transformation anhand der Anzahl der KI‑Anwendungsfälle und der Anzahl der Abteilungen, die KI in einem Unternehmen einsetzen, definiert und fünf Transformationsstufen ermittelt. Die einzelnen Stufen unterscheiden sich klar darin, wie Unternehmen KI wahrnehmen, strategisch einsetzen und Ergebnisse erzielen. Die verschiedenen Stufen auf diesem Spektrum lassen sich als eine Art Index für die KI‑Transformation betrachten.
Unternehmen mit weit fortgeschrittener Transformation bieten klare Best Practices und Erfahrungswerte, von denen alle anderen profitieren können. Allerdings befinden sich auch fast drei Viertel der Unternehmen noch in der Anfangsphase und konzentrieren sich darauf, die Akzeptanz und Befürwortung von KI zu fördern, KI in ihrer Unternehmenskultur zu verankern und die richtigen KI‑Tools auszuwählen, um den Fortschritt zu beschleunigen.


Von Zeitersparnis zu Potenzialentfaltung
Unternehmen mit einem hohen Transformationsgrad sparen nicht nur Zeit, sondern fördern auch Innovation und Kreativität.




Fünf Schritte zur KI‑Transformation
Die KI‑Transformation sollte nicht nur wenigen Spitzenunternehmen vorbehalten sein. Unabhängig davon, welche Rolle KI in Ihrem Unternehmen bereits spielt, können Sie mit diesen Best Practices die Transformation beschleunigen.


